Butter for Norway!

On Dec. 13th I stumbled upon an article on NPR’s  Planet Money  (one of my favorite Podcasts) reporting that Norway had run out of butter.

This sounded all too crazy to be true. Had it been April, I would’ve dismissed the whole thing as a nice Fools Day hoax. But searching around, I found a whole bunch of other media reporting the same story.

I had previously toyed with dry ice and with sending dry ice packaged things via domestic mail, so I decided to send one pack of butter (In Germany usually packaged in blocks of 250g) to Norway. Since I do’t know anybody in Norway I decided to send it to the Ministry of Trade (in retrospect I should have sent to to the Ministry of Agriculture…).

Unfortunately DHL told me that dry ice is considered a dangerous substance and shipping it through customs would be outrageously expensive and nearly impossible. Therefore I used cooling blocks, which Christian donated to me (Thanx again!).

The butter was shipped Dec 21st. I haven’t heard back from the Ministry yet.

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I guess Daniele is going to complain again about packaging mail art, but I think molten butter would have been too disgusting for the poor mail carriers in between. I would have tried that with frozen butter on expedited domestic shipping, but not in international mail guaranteed to get stuck in customs.

Geldpost: Korruptionstest

Daniele hat ja schon vor langem drüber geschrieben, aber ich kam bisher nicht dazu. Ich hole das jetzt mal schnell nach:

Letztes Jahr war ich in Budapes. In Wien entdeckte ich dann noch einen übriggebliebenen 500-Forint Schein in meinem Geldbeutel. Da ich mich sowieso schon seit längerem mit Geldscheinen und Mail-Art beschäftigte wurde also eine Postkarte draus. Drauf steht “Korruptionstest”. Aber welcher österreichische oder deutsche Postangestellte würde schon 500 Forint klauen? Das waren damals nicht mal 2 Euro.

Übrigens wurde der Test erfolgreich bestanden;-)

 

Liebes Freiburger Scherbentelefon

Liebes Scherbentelefon,

ich finde es super, dass es dich gibt! Ich finde du solltest viel mehr genutzt werden.  Allein dieses Jahr musste ich schon 4mal meinen Reifen flicken weil ich  auf öff. Radwegen im Stadtgebiet dummerweise durch Scherben gefahren war.
Und deswegen hier eine Idee:

Irgendwann vor einiger Zeit habe ich in den Amtl. Mitteilungen gelesen, dass du die Scherben oft nicht findest, weil die Angaben nicht akkurat genug sind. Die  meisten Smartphones haben nicht nur eine halbwegs akzeptable Kamera, sondern auch GPS. Viele dieser Kameras schreiben die GPS-Koordinaten in die Metadaten der Bilder. Die Metadaten mit Programmen wie IrfanViewo oder Google Earth auch relativ einfach auszulesen.
Wie wäre es also, wenn du die fahrradfahrenden Freiburger SmartphonebesitzerInnen darüber informierst, dass du dich besonders über Bilder von Scherben freust? Vielleicht musst du sie dann darauf hinweisen, dass du die EFIX-Daten auch ausliest, wie die rechtliche Situation hierbei ist kannst du sicher leichter rausfinden als ich.

Ach, und übrigens: Wie wäre es mit kleinen Aufklebern à la
“Freiburger Scherbentelefon. Falls du auf diesem Ragweg Scherben
siehst freuen wir uns über eine kurze Mitteilung // ein Bild Foto der
Scherben per Mail an : 0761/7670770 oder
info@abfallwirtschaft-freiburg.de
an den Fahrradwegen?

Viele Grüße

Robin

Postgeschichten

Gestern war ich also bei der Post, einerseits um B.’s Brief noch einmal loszuschicken, andererseits um 70ct – Marken zu kaufen. Wieso 70Ct? Nun, weil sich relativ häufig meine Postkarten billiger als 50g-und-70ct-Warensendungen denn als 90ct Kompaktbrief verschicken lassen.

Bezüglich B.’s Brief war alles genau so wie ich vermutet hatte. Die Postangestellte (was ist denn nun der korrekte Titel, Daniele, du weißt das doch sicher, denn Beamte sind sie ja meist keine mehr) war sich nicht so sicher, vermutete aber auch, dass das Briefsortierzentrum “To” und “From” verwechselt hatte, erstattete mir das Porto, beschwerte sich noch, dass man ja den Vermerk “Warensendung” nicht lesen könne weil er zu klein sei, ich solle ihn in RIESIG GROß UND FETT SCHRÄG IRGENDWO HINSCHREIBEN.

Dabei war meine “Verpackung” ausnahmsweise mal vollkommen regularienkonform, denn dort heisst es, die Büchersendung müsse “die Aufschrift “Büchersendung” oberhalb der Anschrift tragen“.

70ct-Briefmarke. Quelle: Deutsche Post

70ct-Briefmarke. Quelle: Deutsche Post

Und nun zu den 70ct-Briefmarken:

Wie schon erwähnt sind die super für bis zu 50g-Warensendungen. Ich wollte gestern welche kaufen und die gibts nicht mehr! “Brauchen wir nicht.” sagte die Person hinter der Kasse.

“Ja und was ist mit den Warensendungen?” sagte ich

“Sie können ja ne 65er und ne 5er kaufen, oder welche am Automaten drucken” sagte sie.

“Das find ich doof,” sagte ich.

“Wir nicht.” antwortete sie “da müssen wir weniger unterschiedliche Briefmarken vorrätig haben.”

So ein Mist. Da werden also klammheimlihc die Briefmarken wegrationalisiert. Ob es für die Post wirklihc billiger ist sich dauernd mit abgefallenen Briefmarken aus dem Automaten rumzuschlagen (die kleben nämlich überhaupt nicht), oder dem Aufwand, immer 65+5 addieren zu müssen?

Aber im Onlineshop gibts 70er noch. Ich hab gleich mal ne Menge auf Vorrat bestellt. Und wenn die aus sind nehm ich halt welche aus dem Automaten und klebe sie mit Tesa. Und dann soll mir bloss keiner kommen und sich beschweren, dass man auf Tesa nicht stempeln kann.

Englischkurse für Briefsortiermaschinen!

Am 21.11. hab ich B. gleichzeitig eine “Postkarte” und den folgenden Briefumschlag verwendet. Weil ich den Briefumschlag recycelte musste ich das den ursprünglichen Aufkleber überkleben, und das tat ich mit USPS Priority Mail Labels, denn davon hatte ich noch einige übrig.

Wunderschön Normkonform kam die Adresse der Empfängerin in das mit “TO” beschriftete Feld und vom für die Absenderadresse vorgesehenen Feld “FROM” hab ich extra einen Pfeil zu meiner Adresse gemacht.

Und mit einer Brieflaufzeit von 4 Tagen und kommentarlos landete der Umschlag heute wieder etwas ramponierter in meinem Briefkasten. Hätte tatsächlich ein Zustellungsversuch in der Schweiz stattgefunden wäre der Umschlag voll mit “Unzustellbar”-Aufklebern.

Da kannte wohl wer die Bedeutung von “To” und “From” nicht?

Die “Postkarte” kam übrigens schon längst in der Schweiz an.

Postkarten aus den USA: U.S. Repeating Arms Company Start Up Procedures

About two months ago I happened to be driving by the former factory of Winchester Repeating Arms in New Haven, Connecticut. It is an amazing complex of brick buildings which have been abandoned since 2006, when production was moved to Japan (Wiki Article here).

Right now parts of the old complex are being renovated and turned into condos. They are not that far away from Yale, afterall;-) I talked a construction worker into allowing me to enter the factory grounds and stroll around and take pictures. I ended up spending three hours there and taking a ton of pictures. I haven’t really gotten around to processing those yet, but sooner or later I will be blogging some here.

In the factory I also found some souvenirs. One of them was promptly turned into mail for Fanny:

Vorderseite

Rückseite