Category Archives: Spielereien

Die Bewerberin

Die Bewerberin ist vor ein paar Tagen mit einem WordPress auf meinem Webspace eingezogen.

Ihre Idee:

Sie hat einen mittelguten Job, will es dort noch ein paar Monate aushalten, hat aber innerlich schon gekündigt. Bevor sie sich “richtig” bewirbt und vielleicht sogar Assessment Centers überleben muss will sie erstmal hier im Bootcamp trainieren und Erfahrungen mit Bewerbungsgesprächen und Assessments sammlen. Deswegen wird sie sich auf andere mittelmäßige Jobs bewerben und in ihrem flapsig-zynischen Stil darüber bloggen.

Ähnliches hatte der Amtsbesucher während seines überbrückenden HARTZ IV Bezuges auch getan und sehr lesenswert und über den Irrsinn der ARGEn Bürokratie gelästert.

Keep Watching the Bootcamp, i promise it will be a good read.

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Lego ist toll

Letztes Jahr hab ich zufällig in Berlin einen Lego Store entdeckt. Neben den ganzen Lego Sets, die es dort so gibt findet man in dem Laden auch drei große Wände mit Noppen im Stil von Legosteinen. Diese Noppen sind gefüllt mit unterschiedlichsten Lego Kleinteilen. Man kauft sich eine Dose (die auch wieder aussieht wie ein Legostein) und darf sie vollstopfen mit Legokleinzeug.

Lego "Pick a Brick" in Real Life

Ich hab das natürlich gemacht und stand über ne Stunde dort und habe versucht aus unterschiedlichen Teilen Postkarten zu basteln. Irgendwann hatte ich Rohmaterial für drei Postkarten zusammengebastelt. Ich hatte sowieso schon länger die Idee, Post aus Lego zu basteln. Ursprünglich sah der Plan aber anders aus. Das poste ich vielleicht ein andermal.

Wie dem auch sei, letztendlich bastelte ich Postkarten aus jeweils vier transparenten Lego-Fenstern und füllte sie mit allerlei Kleinzeug. Wahrscheinlich kann man könnte man diese Karten als Warensendung für 70 Cent verschicken, aber ich hatte keine anderen Marken mehr, deswegen kleben 145er drauf:

Eine Postkarte aus Legosteinen für Fanny

Eine Postkarte aus Legosteinen für Fanny

Der Lego-Store in Berlin hatte vielleicht 100-200 unterschiedliche Steine zur Auswahl. Wen das zu wenig ist, oder wer bestimmte Steine sucht (wie ich, genau wieder diese Fensterteile;-), dem sei Legos Online Store namens “Pick A Brick” empfohlen. Dort gibts für jeweils ein paar Cent über 1500 unterschiedliche Steine zur Auswahl. Portokosten sind auch nicht exorbitant hoch.

Nikolaus

Es ist zwar schon ne Weile her, aber ich war ja auch nicht in Freiburg die letzten Tage. Was ich bloggen wollte:

Am Nikolaustag fand ich vollkommen unerwarteterweise einen Stiefel vor meiner Tür. Gefüllt mit vielen tollen Dingen. Die Highlights dabei waren eine Carcassonne-Erweiterung (der Graf) und eine Schokoladenmaus.

Dabei bin ich gedanklich noch total weit weg von Advent und Weihnachten und überhaupt. Die erste Dezemberhälfte war viel zu schnell vorbei, Geschenke hab ich eigentlich noch gar keine (ausser für mich selber eine Carcassonne und eine Dominion-Erweiterung), Adventskalender auch nicht und nicht mal mehr der Tagesschau-Kalender ist, was er mal war. Immerhin der Chip-Adventskalender taugt was.

Nachtrag am 19.12.2009 um 00:09: Die Straße ist weiß.

Spielzeug der Woche: Schlüsselanhänger

Schlüsselbund2Neulich im Technikwunderland Conrad in Benztown, sozusagen, liess ich mir eine Kundenkarte aufschwatzen. Obwohl ich normalerweise was gegen solche Datensammelsysteme habe hat die von Conrad einen grossen Vorteil: einen Schlüsselfundservice.

Das Prinzip dürfte bekannt sein. Aber hier nochmal zur Erinnerung: Man bekommt ein kleines Märkchen (mit einer individuellen Nummer, manchmal sogar mit Barcode, zukünftig wohl mit RFID-Chip) drauf und einem Text wie z.B.:

Lieber Schlüsselfinder, bitte werfen Sie diesen Schlüsselbund in den nächsten Briefkasten. Er wird dann automatisch dem Eigentümer zugestellt. Danke!

So ein Service (den die Postbank auch für ihre Elite “Select” Kunden anbietet, sogar mit Metallmarke statt mir Plastikteil) erschien mir als ein fairer Preis für meine Daten. Ausserdem kaufe ich sowieso fast nie “in persona” beim Conrad  und beim Onlineeinkauf erheben sie ohnehin weitaus mehr Daten.

Und was hat das nun mit Spielzeug zu tun? Nun, ich habe ja immer Spass daran existierende Systeme zu testen und zu hinterfragen. Beim Lesen des Textes auf dem Anhänger (s.o.) sprangen mir auch gleich die Schlagwörter “Schlüsselbund”, “Briefkasten”, “zugestellt” ins Auge und ich überlegte was ich denn damit machen könnte. Ich bin ja ein grosser Fan von Mailart und “dokumentiere” auch alle meine Postkarten (irgendwann poste ich sie auch mal, versprochen). Beim ersten Brainstorming mit mir selber entstand dann folgendes Konzept:

Ich werde einen der drei (ja, es gab wirklich sogar drei Anhänger) an einen “falschen” Schlüsselbund (also einen mit lauter Schlüsseln die ich nicht mehr brauche (Spenden nehme ich gerne entgegen)) hängen und mir diesen wiederholt selbst schicken. Jedesmal wenn ich den Schlüsselbund “verschicke” werde ich ihn weiter verfremden. Vom Schlüsselbund zum Schlüsselloch über einen einzigen Schlüssel, das Abbild und den Umriss eines Schlüssels (weitere Ideen irgendwer?). Dabei wird dokumentiert wie die “Postkarten” vor und nach Versand aussehen und ggf. auch die Korrespondenz mit Conrad. Zunächst werde ich nicht darauf vertrauen dass die Schlüssel immer von lieben Schlüsselbundfindern gefunden oder verstanden werden und werde sie bei dieser Serie sicherheitsweise immer selbst einwerfen. Für die nächste Serie wären dann Schlüsselbund-in-der-Nähe-eines-Briefkastens-verlieren-und-Teleobjektiv Programm.

Ich bin mal gespannt wie schnell ich aus dem Bohnusprogramm wieder rausfliege. Über Kritik, Anregungen und weitere Verfremdungen (oder Tipps für weitere Schlüsselfundservices) freue ich mich natürlich.

Und hier nun Fotos vom ersten Versuch, verschickt heute per Briefkasten Hauptpost Freiburg.

Schlüsselbund1

Spielzeug der Woche, gibts ab morgen auf der Macworld

geklaut vom voll wütenden Eichhörnchen:

Spielzeug der Woche: Bohnanza

Ursprünglich war die Serie Spielzeug der Woche für digitale Spielerenen, geeky Gadgets und sonstiges verrücktes und unsinniges Zeug bestimmt. Da es aber immernoch weihnachtet und mir leider niemand solch tollen geeky Sachen geschenkt hat, wir aber alle Gesellschaftsspiele spielen gibts diesmal ein solches.

Und zwar Bohnanza. Warum? Weil ich es der Tatjana geschenkt habe (um selber was zu spielen zu haben, zugegebenermassen) und weil es einem ähnlichen Merchandise-Prinzip folgt wie die Siedler von Catan: Erfolgreiches und süchtigmachendes Grundspiel,  viele Erweiterungen, dann die Übertragung des Spielprinzips auf andere “Welten” (Weltraum oä), dann Bücher, Fanbücher usw.

Zu Siedler gibts es inzwischen sogar einen schlechten historischen Roman (von Rebecca Gablé), die Siedler in Deutschland, usw. Bohnanza hat bisher sieben offizielle Erweiterungen bekommen. Einige davon waren laut Wikipedia sogar an Siedler-Erweiterungen angelehnt.

Bohnanza

Auf jeden Fall ist es ein lustiges Spiel, wenn die MitspielerInnen es verstehen. Und sich verstehen. Das scheint bei uns das Problem. Aldo und Suleima, die über Weihnachten da sind verstehen nur Spanisch bzw Französisch, welches Tatti und meine Mutter wiederum nicht verstehen. Und damit kommt der Handel zum Erliegen bzw Aline und ich müssen Dolmetschen…

Farbträume/Traumfarben

In last weeks NYT’s Sciences Times PodCast I heard that most people older than 30yish dream in b/w whereas most people younger than 30 dream in color. Is this a question of age,  time or technology, I wonder. Ideas?