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Happy Birthday Dad!

Today is my Dad’s 70th birthday.

I have sent him 71 postcards:

70 Candle-Postcards.

70 Candle-Postcards.

70 candles and one cake. The cake is actually posted as a heavy letter.

Cake Letter

Cake Letter

The 70 candles all weigh less than 20g each, so technically, they could be considered as a letter, but the maximum weight of postcards according to Deutsche Post is not a specific weight, but a weight per square measure and a maximum size: Maximum sizes are 12.5 * 23.5 cm (where the length has to be 1.4 x the width) and a maximum weight of 500g/sm .

The problem, though is that the candles are not rectangular. Technically, the Post could return the candles to me asking for an additional fee (Nachentgelt), but I didnt put a return address on them. Or they could just deliver them and ask the recipient to cough up an extra 76 or 96 cents. The exact amount of Nachentgelt charges for specific irregulatities eludes me. The fun fact is, that it the actual charging of Nachentgelt from recipients seems random. Apparently, Deutsche Post does not monitor, whether it is actually collected by mail delivery staff. My experience is that the less urban the recipient lives (e.g. the less floors the mailWOman has to walk up to actually levy the fee), the more likely it is that they will try to do so.

On a previous occasion when I sent my dad non-rectangular mail, he was charges 76 cents:

Swiss Air teaspoon as postcard

Swiss Air teaspoon as postcard

The blue “76” in the top right corner means that someone in the mail sorting facility decided that the mail delivery person might want to consider levying 76 cents fee for non-rectangular mail. The recipient, of course, could refuse to receive and therefore, pay.

I sent the 70 candles over the course of 48 hrs from about 10 different mail boxes all over Freiburg. I wonder how many will make it.

Dear Deutsche Post, …

…on August 9th I dropped the following canvas in one of your many mailboxes:

"Paint me" canvas sent to Maria on August 9th

“Paint me” canvas sent to Maria on August 9th.

and three days later you returned it to me like this:

“Paint me” canvas returned by Deutsche Post with one Stamp missing.

Somewhere in between the mailbox and the Briefzentrum Freiburg (the sorting facility), one of the two 145 Cent stamps was lost. You added a sticker stating that my shipment was lacking postage and that I had to pay another 165 Cents.

I had been using adhesive stamps on purpose, because I know that the other stamps usually don’t stick to well. Obviously, the adhesive stamps don’t either. Weird that I have sent out over 50 of these canvases so far and no other ones have been returned to me because of the lack of postage.

So now, dear Deutsche Post, you are going to make me pay extra for the poor quality of the adhesive used on your stamps?

Postgeschichten

Gestern war ich also bei der Post, einerseits um B.’s Brief noch einmal loszuschicken, andererseits um 70ct – Marken zu kaufen. Wieso 70Ct? Nun, weil sich relativ häufig meine Postkarten billiger als 50g-und-70ct-Warensendungen denn als 90ct Kompaktbrief verschicken lassen.

Bezüglich B.’s Brief war alles genau so wie ich vermutet hatte. Die Postangestellte (was ist denn nun der korrekte Titel, Daniele, du weißt das doch sicher, denn Beamte sind sie ja meist keine mehr) war sich nicht so sicher, vermutete aber auch, dass das Briefsortierzentrum “To” und “From” verwechselt hatte, erstattete mir das Porto, beschwerte sich noch, dass man ja den Vermerk “Warensendung” nicht lesen könne weil er zu klein sei, ich solle ihn in RIESIG GROß UND FETT SCHRÄG IRGENDWO HINSCHREIBEN.

Dabei war meine “Verpackung” ausnahmsweise mal vollkommen regularienkonform, denn dort heisst es, die Büchersendung müsse “die Aufschrift “Büchersendung” oberhalb der Anschrift tragen“.

70ct-Briefmarke. Quelle: Deutsche Post

70ct-Briefmarke. Quelle: Deutsche Post

Und nun zu den 70ct-Briefmarken:

Wie schon erwähnt sind die super für bis zu 50g-Warensendungen. Ich wollte gestern welche kaufen und die gibts nicht mehr! “Brauchen wir nicht.” sagte die Person hinter der Kasse.

“Ja und was ist mit den Warensendungen?” sagte ich

“Sie können ja ne 65er und ne 5er kaufen, oder welche am Automaten drucken” sagte sie.

“Das find ich doof,” sagte ich.

“Wir nicht.” antwortete sie “da müssen wir weniger unterschiedliche Briefmarken vorrätig haben.”

So ein Mist. Da werden also klammheimlihc die Briefmarken wegrationalisiert. Ob es für die Post wirklihc billiger ist sich dauernd mit abgefallenen Briefmarken aus dem Automaten rumzuschlagen (die kleben nämlich überhaupt nicht), oder dem Aufwand, immer 65+5 addieren zu müssen?

Aber im Onlineshop gibts 70er noch. Ich hab gleich mal ne Menge auf Vorrat bestellt. Und wenn die aus sind nehm ich halt welche aus dem Automaten und klebe sie mit Tesa. Und dann soll mir bloss keiner kommen und sich beschweren, dass man auf Tesa nicht stempeln kann.

Englischkurse für Briefsortiermaschinen!

Am 21.11. hab ich B. gleichzeitig eine “Postkarte” und den folgenden Briefumschlag verwendet. Weil ich den Briefumschlag recycelte musste ich das den ursprünglichen Aufkleber überkleben, und das tat ich mit USPS Priority Mail Labels, denn davon hatte ich noch einige übrig.

Wunderschön Normkonform kam die Adresse der Empfängerin in das mit “TO” beschriftete Feld und vom für die Absenderadresse vorgesehenen Feld “FROM” hab ich extra einen Pfeil zu meiner Adresse gemacht.

Und mit einer Brieflaufzeit von 4 Tagen und kommentarlos landete der Umschlag heute wieder etwas ramponierter in meinem Briefkasten. Hätte tatsächlich ein Zustellungsversuch in der Schweiz stattgefunden wäre der Umschlag voll mit “Unzustellbar”-Aufklebern.

Da kannte wohl wer die Bedeutung von “To” und “From” nicht?

Die “Postkarte” kam übrigens schon längst in der Schweiz an.

Verlustmeldung

Liebe Post,

normalerweise rechne ich ja schon damit, dass meine MailArt nicht ankommt, oder dass du sie nicht verschicken willst und sie mir deswegen zurückbringst. Daher schreibe auch auch selten einen Absender auf den “Art”-Teil meiner Mail.

Wenn du denn mal was verlierst ist es nicht soooo schlimm, denn es ist ja alles von mir dokumentiert, und wenn es ein Einzelstück war dann kann ich dich immer noch mit Nachforschungsaufträgen DHL oder die Deutsche Post (für Briefe und Warensendungen nerven.

Richtige, ernstgemeinte Post im Sinne von jemandem etwas zukommen lassen (das nicht Kunst ist oder durch das Verschicken meinerseits zur Kunst bestimmt wird) dokumentiere ich nicht, weil ich sie “normal” und korrekt verpacke, Absender draufschreibe und mich auf dich, weil es einfach zum Kerngeschäft eines der größten Logistikdienstleister der Welt gehört, dass sowas auch verlässlich ankommt.

Was mich aber wirklich nervt ist, dass du mein geliebtes schwarzes Leatherman Wave, das ich (dummerweise nur) als Warensendung eingeschickt habe, um es repariert zu bekommen, verloren hast!

Zumindest sagt die deutsche Leathermanimport- und Garantiedienstleistungsfirma, dass sie “keinen Wareneingang feststellen” können. Ich bin wirklich pissig, wenn ich mein Wave nich zurückbekomme. Das war noch nicht mal ein Jahr alt. Und so toll. Bis auf den fehlenden “normalgroßen” Schlitzschraubendreher. Aber Leathermanschwärmereien kommen irgendwann mal in nen anderen Artikel.

Nachentgeltsendung am Ausgabeschalter

Nachentgeldsendung am AusgabeschalterSolch ein Zettel vor zwei Monatenin meinem Postfach (das sich immer über Post freut. Also: Postfach 0301, 79003 Freiburg). Der Ausgabeschalter war zu, ein wenig genervt bin ich in die Schalterhalle der Post und hab mich angestellt. In der Freiburger Hauptpost ist immer mehr los als im Reisezentrum der Bahn.

Ich bin mal gespannt was passieren wird wenn die Post alle ihre Filialen 2011 schliesst. Denn als ich in Berlin zu ner Postfiliale bin um mir selber ein Packet zu schicken (wollte nicht so viel Zeug schleppen), und dort gleich noch Bargeld abheben wollte wurde mir gesagt sie seien nur ein Postshop, keine Postbank, die wäre gleich um die Ecke (was sie auch war). Mag sein dass sich das in Berlin lohnt, extra Postbankfilialen zu eröffnen nachdem man die Post und DHL Filialen schliesst, aber was passiert ausserhalb der Ballungsräume? Aber eigentlich wollte ich ja von der verschollenen Nachentgeldsendung schreiben:

Diese war nämlich zunächst nicht aufzufinden, ich solle am nächsten Tag wiederkommen, man würde mir einen weiteren Zettel in mein Fach legen sollte man sie finden. Im Fach waren über die nächsten paar Tage hinweg keine neuen blauen Zettel und nach ca. einer Woche bin ich wieder in die Schalterhalle um mich zu erkundigen. Dieses mal landete ich bei einem anderen Beamten, der mir versprach noch einmal nachzuschauen. Und schwupps lag am nächsten Morgen ein neuer blauer Zettel in meinem Fach.  Wieder (zum dritten Mal) in der Schalterhalle kam ich zum selben Kollegen wie am Vortag. Ich hatte  noch eine zu verschickende, frankierte Postkarte in der Hand. Der Kollege erkennt mich wieder und geht meine Post suchen. Nach kurzer Zeit kommt er mit einem offenen, weißen Briefumschlag zurück:

Nachentgeltzahlung Briefumschlag“Ich lass Sie kurz reinschauen, dann können Sie sich überlegen ob Sie die Karte annehmen wollen. Ich würds nicht tun, da steht ja nichtmal ein Absender drauf. In dem (von der Post gespendeten und adressierten)  Umschlag war die folgende niedliche Karte:

Hund PostkarteHund PostkarteSachdienliche Hinweise die zur Ermittlung des bzw. der TäterIn führen melden Sie bitte hier an mich oder per Postkarte an die o.g. Postfachadresse. Denn ich hab leider keine Ahnung wer sich hier bei mir für was bedanken will. Und mich auf diese Weise dazu zwingt, der Post noch 106 Cents nachzuzahlen. Aber wie immer hab ich mich sehr über die Karte gefreut.